Schwester Faustyna wurde am 25. August 1905 in Glogowiec in Polen geboren. Bei ihrer Taufe bekam sie den Namen Helena. Am 1. August 1925 trat sie in Warschau der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit bei. Bei ihrer Einkleidung bekam sie den Namen Schwester Maria Faustyna.
Sie hatte viele Visionen und Offenbarungen von Jesus und schrieb diese in ihrem Tagebuch auf. So sollte sie zur Verkünderin der Göttlichen Barmherzigkeit werden.
Sie starb am 5. Oktober 1938 in Krakau mit 33 Jahren nach 13 Jahren des Ordenslebens. Am 18. April 1993 sprach Johannes Paul II. Sr. Maria Faustyna Kowalska selig und am 30. April 2000 heilig. Der Gedenktag der heiligen Maria Faustyna ist der 5. Oktober.
(Alle hier aufgeführten Zitate stammen - sofern nicht anders angegeben - aus folgender Quelle:
Tagebuch der Schwester Maria Faustyna Kowalska, Parvis-Verlag 1990.
Das Tagebuch bietet eine großen Schatz an lehrreichen und tröstenden Worten Jesu,
und darüber hinaus viele gnadenreiche Gebete.)
Am 22. Februar 1931 schreibt Schwester Faustyna in ihrem Tagebuch:
Aus einem Gespräch des barmherzigen Gottes mit einer sündigen Seele, das gut zum Bild passt:
Ein Gebet zur Umkehr, das gut zum Bild passt:
Am 13. September 1935 schreibt Schwester Faustyna:
"Am Anfang:
Vater unter (...)
Gegrüßet seist Du Maria (...)
Ich glaube an Gott (...)
An den großen Perlen:
Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut,
die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes,
unseres Herrn Jesus Christus, um Verzeihung zu erlangen für unsere Sünden
und für die Sünden der ganzen Welt.
An den kleinen Perlen (10mal):
Durch sein schmerzhaftes Leiden habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.
Zum Schluß (3mal):
Heiliger Gott, heiliger, starker Gott, heiliger, unsterblicher Gott -
habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt."
Jesus sagte über den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit:
"Bete unablässig den Rosenkranz [zur Göttlichen Barmherzigkeit],
den Ich dich gelehrt habe.
Wer auch immer ihn beten wird,
der erfährt in seiner Todesstunde Meine große Barmherzigkeit.
Die Priester werden ihn den Sündern als letzten Rettungsanker reichen.
Sollte es der verstockteste Sünder sein - falls er nur einmal diesen Rosenkranz betet,
wird ihm die Gnade Meiner unendlichen Barmherzigkeit zuteil.
Ich wünsche, daß die ganze Welt Meine Barmherzigkeit erkennt."
(Tagebuch, Randziffer 687)
"Meine Tochter, rege die Seelen an, das Rosenkranzgebet zur Barmherzigkeit zu beten,
das Ich dir gegeben habe.
Mir gefällt es, ihnen durch dieses Gebet alles zu schenken, worum sie Mich bitten.
Die Seelen verstockter Sünder werde Ich mit Frieden erfüllen,
wenn sie dieses Gebet beten werden, und die Stunde ihres Todes wird glücklich sein.
Schreibe für die betrübten Seelen: Wenn die Seele die Schwere ihrer Sünden sieht
und erkennt, wenn sich vor ihren Augen der ganze Abgrund ihres Elends,
in das sie sich gestürzt hat, ausbreitet, soll sie nicht verzweifeln,
sondern sich mit Vertrauen in die Arme Meiner Barmherzigkeit werfen,
wie ein Kind in die Arme seiner liebenden Mutter.
Diese Seelen (125) haben ein Vorzugsrecht auf Mein mitleidiges Herz,
sie haben ein Vorrecht auf Meine Barmherzigkeit.
Sage ihnen, daß keine einzige Seele, die Meine Barmherzigkeit anrief,
enttäuscht oder beschämt worden ist.
An einer Seele, die Meiner Güte vertraut, habe Ich besonderes Wohlgefallen.
Schreibe, wenn dieses Rosenkranzgebet zur Barmherzigkeit bei Sterbenden
gebetet wird, werde Ich zwischen Meinem Vater und dem Sterbenden
nicht als gerechter Richter stehen, sondern als Barmherziger Erlöser."
(Tagebuch, Randziffer 1541)
Jesus sagte ihr über das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit:
"In deiner Seele besteht mein Bild.
Ich wünsche ein Fest der Barmherzigkeit.
Ich wünsche, daß das Bild, welches du mit dem Pinsel malen wirst,
am ersten Sonntag nach Ostern feierlich geweiht wird.
Dieser Sonntag soll das Fest der Barmherzigkeit sein.
Ich wünsche, daß die Priester Meine große Barmherzigkeit gegenüber sündgen Seelen
verkündigen sollen. Der Sünder soll keine Angst haben, sich mir zu nähern.
Die Strahlen der Barmherzigkeit verzehren mich, Ich will sie auf die Seelen der
Menschen ausgießen."
(Tagebuch, Randziffern 49-50)
"Ich wünsche, daß das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf
für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder.
An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet;
Ich ergieße ein ganzes Meer der Gnadenüber jene Seelen,
die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern.
Jene Seele, die beichtet und die Heilige Kommunion empfängt,
erhält vollkommenen Nachlaß der Schuld und der Strafen;
an diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen.
Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern,
auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären. (...)
Das Fest der Barmherzigkeit ging aus Meinem Inneren (139) hervor;
Ich wünsche, daß es am ersten Sonntag nach Ostern feierlich begangen wird.
Die Menschheit wird keinen Frieden finden,
solange sie sich nicht zur Quele Meiner Barmherzigkeit hinwendet."
(Tagebuch, Randziffern 699)
Schwester Faustyna schreibt über den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit:
Das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit wurde vom heiligen Papst Johannes Paul II am 30.04.2000 für die gesamte Kirche verbindlich eingeführt.
Jesus lehrte Schwester Faustyna, wie sie die Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit beten sollte. (vgl. Tagebuch, Randziffern 1209-1229)
Jesus sagt Schwester Faustyna über die Stunde der Göttlichen Barmherzigkeit:
Jesus sagte über das Beichtsakrament:
"Sage den Seelen, wo sie Trost suchen sollen - im Tribunal der Barmherzigkeit,
dort gibt es die größten Wunder, die sich ununterbrochen wiederholen.
Um dieses Wunder zu erreichen, bedarf es keiner weiten Pilgerfahrt,
auch nicht äußerer Zeremonien, sondern es genügt,
zu Füßen meines Stellvertreters gläubig hinzutreten
und vor ihm sein Elend auszusprechen.
Dann zeigt sich das Wunder der Barmherzigkeit in seiner ganzen Fülle.
Auch wenn die Seele wie eine verwesende Leiche wäre und eine Belebung,
menschlich gesehen, ausgeschlossen und alles schon verloren -
so ist es anders bei Gott.
Das Wunder der Barmherzigkeit belebt die Seele vollends.
Ihr Armseligen, die ihr das Wunder der Barmherzigkeit Gottes
für euch nicht in Anspruch nehmt,
ihr werdet vergeblich rufen, weil es dann zu spät sein wird."
(Tagebuch, Randziffer 1448)
"Ich wünsche, daß das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf
für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder.
An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet;
Ich ergieße ein ganzes Meer der Gnadenüber jene Seelen,
die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern.
Jene Seele, die beichtet und die Heilige Kommunion empfängt,
erhält vollkommenen Nachlaß der Schuld und der Strafen;
an diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen.
Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern,
auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären. (...)
Das Fest der Barmherzigkeit ging aus Meinem Inneren (139) hervor;
Ich wünsche, daß es am ersten Sonntag nach Ostern feierlich begangen wird.
Die Menschheit wird keinen Frieden finden,
solange sie sich nicht zur Quele Meiner Barmherzigkeit hinwendet."
(Tagebuch, Randziffern 699)
Jesus sagte über seine Barmherzigkeit:
"'[Mögen] die größten Sünder ihre Hoffnung in meine Barmherzigkeit [legen].
Sie haben vor allen anderen das Recht,
auf den Abgrund Meiner Barmherzigkeit zu vertrauen.
Meine Tocher, schreibe für die geplagten Seelen von Meiner Barmherzigkeit.
Seelen, die sich auf Meine Barmherzigkeit berufen, bereiten Mir Freude.
Solchen Seelen erteile Ich mehr Gnaden, als sie sich wünschen.
Ich kann nicht strafen, auch wenn es den größten Sünder beträfe;
wenn er sich auf Mein Erbarmen beruft,
rechtfertige Ich ihn in Meiner unergründlichen und unerforschten Barmherzigkeit.
Schreibe: Ehe Ich als gerechter Richter komme,
öffne ich weit die Tür Meiner Barmherzigkeit.
Wer durch die Tür meiner Barmherzigkeit nicht eingehen will,
muß durch die Tür meiner Gerechigkeit...'"
(Tagebuch, Randziffer 1146)
Jesus sagt Schwester Faustyna für die Priester: